Die Gottscheer Gedenkstätte
Graz - Mariatrost
Baubeginn der Gottscheer Gedenkstätte in Mariatrost
Nach langer Vorbereitung, behördlichen Genehmigungen und einer Mitgliederabstimmung wurde das Projekt des Architekten Eberhard Jäger ausgewählt. Alle nötigen Bewilligungen durch den Magistrat Graz und andere Stellen wurden eingeholt. Die Bauarbeiten wurden nach Ausschreibung an die Firma Ing. Josef Pongratz vergeben, die einen raschen Baubeginn zusicherte – die Arbeiten hatten bereits begonnen. Der Verein sah darin einen großen Erfolg zum dreijährigen Bestehen und dankte der Gemeinschaft für ihre Unterstützung. Ziel war es, eine würdige Gedenkstätte samt Museum für die verlorene Heimat und die Opfer des Gottscheer Volkes zu errichten.
Grundstückskauf in Graz-Mariatrost
Am 15. August 1964 beschloss der Verein einstimmig den Ankauf eines Grundstücks für eine Gedenkstätte in Graz-Mariatrost. Der Kaufvertrag wurde am 20. August unterzeichnet, womit der Verein Eigentümer eines 1137 m² großen, günstig gelegenen Grundstücks wurde.
Die Entscheidung fiel im Rahmen der ersten Jahreshauptversammlung nach der Gründung 1963, die auf der Burg Kapfenberg stattfand. Dort wurde auch der Bau der Gedenkstätte beschlossen. Die Versammlung begann mit einem Gottesdienst im Freien, bei dem eine gerettete Statue der hl. Theresia aus der alten Heimat aufgestellt wurde – ein wichtiges Symbol der Erinnerung. Eine Mitgliederbefragung bestätigte einstimmig die Standortwahl, sodass anschließend die Planung der Gedenkstätte eingeleitet werden konnte.
Baubeginn der Gottscheer Gedenkstätte in Mariatrost
Nach langer Vorbereitung, behördlichen Genehmigungen und einer Mitgliederabstimmung wurde das Projekt des Architekten Eberhard Jäger ausgewählt. Alle nötigen Bewilligungen durch den Magistrat Graz und andere Stellen wurden eingeholt. Die Bauarbeiten wurden nach Ausschreibung an die Firma Ing. Josef Pongratz vergeben, die einen raschen Baubeginn zusicherte – die Arbeiten hatten bereits begonnen. Der Verein sah darin einen großen Erfolg zum dreijährigen Bestehen und dankte der Gemeinschaft für ihre Unterstützung. Ziel war es, eine würdige Gedenkstätte samt Museum für die verlorene Heimat und die Opfer des Gottscheer Volkes zu errichten.
Einweihung der Gottscheer Gedenkstätte in Mariatrost
am 27. August 1967
An einem sonnigen Sonntag versammelten sich über 2000 Gottscheer am Hügel von Mariatrost zur feierlichen Einweihung ihrer Gedenkstätte. Die eindrucksvolle Landschaft mit Blick bis nach Graz verlieh der Feier einen besonders würdigen Rahmen.
Der Platz für die Gedenkstätte war einst von Johann Schemitsch ausgewählt worden und wurde nun zum Mittelpunkt eines großen Gemeinschaftswerkes. Fahnen säumten die Straße, und die Vorbereitungen für die Feierlichkeiten liefen in feierlicher Erwartung.
Zahlreiche Ehrengäste aus Kirche, Politik und verschiedenen Organisationen nahmen teil, darunter Vertreter der Diözese, des Landes Steiermark sowie verschiedener Landsmannschaften aus dem In- und Ausland. Pünktlich eröffnete Schuldirektor Heinrich Schemitsch die Feier und begrüßte die Anwesenden. In würdigem und feierlichem Rahmen begann damit die Einweihung der Gedenkstätte, die dem Andenken der Gottscheer und ihrer verlorenen Heimat gewidmet ist.