Die Obleute der
Gottscheer Gedenkstätte Graz - Mariatrost
Mag. Renate Fimbinger Obfrau
Gottscheer Gedenkstätte seit 2017
Im Jahr 2017 übernahm Mag. Renate Fimbinger die Obmannschaft des Vereines Gottscheer Gedenkstätte und führt seither mit großem Engagement die Arbeit ihrer Vorgänger weiter.Ein besonderes Anliegen ist ihr die Erhaltung und Pflege der Gottscheer Gedenkstätte in Graz-Mariatrost. Unter ihrer Leitung wurde das Museum in der Gedenkstätte neugestaltet und modernisiert, um die Geschichte und das Kulturerbe der Gottscheer zu bewahren.Neben ihrer Tätigkeit als Obfrau ist sie auch Schriftleiterin des Mitteilungsblattes. Sie organisiert regelmäßig Veranstaltungen sowie Busreisen in das Gottscheerland und setzt sich mit großem Einsatz für die Pflege der Gemeinschaft, die Dokumentation der Geschichte und die Weitergabe der Gottscheer Traditionen ankommende Generationen ein.
Albert Mallner Obmann
Gottscheer Gedenkstätte 2009 bis 2017
Seit den 1970er-Jahren war Albert Mallner im Verein Gottscheer Gedenkstätte in verschiedenen Funktionen unter den Obleuten OSR Karl Schemitsch und Ing. Kurt Göbl tätig. Im Jahr 2009 übernahm er selbst die Obmannschaft und führte den Verein bis 2017 mit großem Einsatz und Verantwortungsbewusstsein. Aus gesundheitlichen Gründen legte er die Funktion zurück und wurde zum Ehrenobmann des Vereines ernannt. Besonders bemühte er sich stets um die Erhaltung und Pflege der Gottscheer Gedenkstätte in Graz-Mariatrost sowie um die Bewahrung des kulturellen Erbes der Gottscheer.
Von Mai 2009 bis Februar 2017 war er Schriftleiter des Mitteilungsblattes. Seit 2013 gestaltet er federführend den Gottscheer Wandkalender und unternimmt dafür gemeinsam mit seiner Frau Ingeborg regelmäßig Fotoreisen in die alte Heimat Gottschee.
Ing, Kurt Göbl Obmann
Gottscheer Gedenkstätte 1998 bis 2009
Ing. Kurt Göbl wurde 1998 zum Obmann des Vereines Gottscheer Gedenkstätte gewählt. In seiner elfjährigen Amtszeit setzte er sich mit großem Engagement für die Erhaltung und Verschönerung der Gedenkstätte ein. Ein besonderer Verdienst war die Aussöhnung und Zusammenarbeit mit den anderen Gottscheer Landsmannschaften sowie der Beitritt zur Arbeitsgemeinschaft der Gottscheer Landsmannschaften.
Durch seine Verbundenheit zur Kunst entstand der Kontakt zu Prof. Franz Weiss, der die Schutzmantelmadonna für den Sakralraum der Gedenkstätte schuf. Für seine großen Verdienste um die Gottscheer Gemeinschaft wurde Ing. Kurt Göbl die Ehrenmitgliedschaft verliehen. 2009 übergab er die Vereinsführung an Albert Mallner
OSR Karl Schemitsch Obmann
Gottscheer Gedenkstätte 1977 bis 1998
OSR Karl Schemitsch war Gründungsmitglied des Vereines Gottscheer Gedenkstätte und über 21 Jahre dessen Obmann. Für seine großen Verdienste um die Errichtung und Erhaltung der Gottscheer Gedenkstätte, dem letzten großen Bauwerk dieser Volksgruppe, wurde er einstimmig zum Ehrenobmann auf Lebenszeit ernannt.
Als Gottscheer Mundartdichter und Schriftsteller wurde er durch seine Werke „Daheim in Gottschee“, „Bräuche in Gottschee“, „Schicksal der Gottscheer“ und „Das war Gottschee“ weit über die Gemeinschaft hinaus bekannt. Seine Bücher fanden auch Eingang in Archive zahlreicher Universitäten.
Alois Krauland Erster Obmann
Gottscheer Gedenkstätte 1963 bis 1977
Mit großem Idealismus widmete er sich dem Aufbau des Vereines, gründete das Mitteilungsblatt und führte die umfangreiche Korrespondenz mit Gottscheer Landsleuten in aller Welt. Nach dem Tod von Fritz Högler übernahm er zusätzlich die Schriftleitung.
Mit unermüdlichem Einsatz und der Unterstützung seiner Mitarbeiter trieb er die Errichtung der Gottscheer Gedenkstätte voran. Seine Liebe zur Gottscheer Gemeinschaft gab ihm die Kraft, dieses bedeutende Erinnerungswerk an die verlorene Heimat und die Verstorbenen zu vollenden.
Edelbert Lackner – Obmann-Stellvertreter
Gottscheer Gedenkstätte 1988 bis 2009
Zu den unvergessenen und verdienstvollen Mitarbeitern des Vereines Gottscheer Gedenkstätte zählt auch der langjährige Obmann-Stellvertreter Edelbert Lackner. Von 1980 bis 1988 sowie von 2009 bis 2017 war er Mitglied des Vereinsausschusses. Von 1988 bis 2009 übte er mit großem Einsatz die Funktion des Obmann-Stellvertreters aus und war über viele Jahre eine wichtige Stütze des Vereines. Als Schriftleiter des Mitteilungsblattes „Gottscheer Gedenkstätte“ von 1998 bis 2009 leistete er einen wertvollen Beitrag zur Dokumentation der Geschichte und des Vereinslebens. Außerdem organisierte er von 2000 bis 2016 die Kulturreisen nach Gottschee und gestaltete von 2001 bis 2013 den Gottscheer Wandkalender. Durch seine langjährige und engagierte Arbeit trug Edelbert Lackner wesentlich zur Erhaltung des kulturellen Erbes und der Verbundenheit der Gottscheer Gemeinschaft bei.