Heute noch bestehende Kirchen in der Gottschee
Die Stadtpfarrkirche
in Gottschee entstand von 1900 bis 1903 nach den Plänen von Friedrich Freiherr von Schmidt. Sie war die größte Kirche des Gottscheerlandes und beeindruckte durch ihre Basilikaform, den großen Altarraum und die bedeutende Orgel von 1929. Zuvor standen an ihrer Stelle ältere Pfarrkirchen, die mehrfach zerstört und erneuert wurden.
Die Filialkirche Corpus Christi
in Gnadendorf bei Gottschee wurde 1471 erstmals erwähnt und im 17. Jahrhundert neu erbaut. Neben ihr steht seit 1751 die Kapelle des Heiligen Grabes mit zweisprachigen Gedenktafeln zur Geschichte der Gottscheer von 1330 bis 1941. Zur Kirche führten einst 14 Kreuzwegstationen.
Die Pfarrkirche Mitterdorf
wurde 1788 zur Pfarre erhoben. Mehrere ältere Kirchen mussten wegen Baufälligkeit ersetzt werden. Die heutige Kirche Maria Himmelfahrt entstand 1853. Deutsche Inschriften erinnern an die frühere deutsche Besiedlung des Gottscheerlandes.
Die Filialkirche in Seele
Die Filialkirche, dem hl. Laurentius geweiht, vermutlich aus dem 17. Jahrhundert, wurde 1953 renoviert und 1975 neu eingerichtet.
Pfarrkirche Mösel
Die erste Kirche entstand vermutlich nach der großen Einwanderung um 1360. Nach dem schweren Erdbeben von 1511, bei dem viele Kirchen im Gottscheer Land zerstört wurden, errichtete man nach der Pfarrerhebung Mösels im Jahre 1509 eine neue Kirche. Diese wurde 1520 erbaut und um 1750 erweitert. Die dem hl. Leonhard geweihte Pfarrkirche ist bis heute gut erhalten.
Die Filialkirche in Schwarzenbach
Die Filialkirche den Hl. Drei Königen geweiht wurde erstmals im
14. Jh. erwähnt. Gegen Ende des 19. Jh. wurde sie umgebaut.
Die Filialkirche in Unterlag
Die Kirche in Unterlag wurde schon zu Beginn des 15. Jh. erwähnt. Der Turm trägt die Jahreszahl 1708, wurde also erst zugebaut. Die jetzige Pfarrkirche wurde im Jahre 1819 an der Stelle wo die alte stand, neu gebaut, des alte Turm aber belassen. Im Jahre 1875 wurde die Kirche St. Petrus zur Pfarrkirche erho- ben. Auf Initiative des Vereines Peter Kosler wurde sie mit einem neuen Dach versehen.
Die Pfarrkirche in Tschermoschnitz
Die Seelsorgestation Tschermoschnitz wurde 1509 zur Pfarre erhoben. Die erste Kirche wurde nach 1363 erbaut und später durch die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt ersetzt, deren genaue Bauzeit nicht bekannt ist. Sie ist noch heute. in einem relativ guten Zustand
Die Filialkirche in Mitterdorf
bei Tschermoschnitz: Der Gottscheer Altsiedlerverein in Krapflern hat sich das Ziel gesetzt, die aus dem 17. Jh. stammende, stark renovierungsbedürftige Filialkirche der Heiligen Philippus und Jakobus der Nachwelt zu erhalten.
Pfarrkirche in Pöllandl
Die dem hl. Andreas geweihte Kirche, im 17. Jh,. erbaut, hat im Laufe der Zeit wenig Veränderungen erfahren. Im Jahre 1792 wurde die damalige Filialkirche von Tschermoschnitz abgetrennt und zur eigenen Pfarre erhoben. Heute zählt die Kirche zu den besterhaltenen im ehemaligen Gottscheerländchen.
Die Wallfahrtskirche Büchel in Pöllandl
Die Wallfahrtskirche ist relativ gut erhalten und wird heute noch gerne von den Gottscheer Nachfahren besucht
Pfarrkirche in Stockendorf
Datiert aus dem Jahre 1730 und hat den hl. Elias zum Schutzpatron. Sie diente nach dem Krieg als Stall. Die Renovierungsarbeiten, begonnen im Jahre 1998, sind noch nicht abgeschlossen. Stockendorf wurde 1791 zur Pfarre erhoben.
Die Filialkirche in Rodine
Der Pfarrer von Tschernembl (črnomelj) hat 2001 und 2002 die erste Phase der Sanierung der Wallfahrtskirche Mariahilf eingeleitet. Im September 2003 wurde wieder ein Gottesdienst mit 600 Gläubigen gefeiert.
Filialkirche in Wertschitz
Befindet sich in einem guten Zustand
Pfarrkirche in Suchen
Im Hochtal von Suchen war schon vor 1770 in Obergras eine Benifiziatkirche, die aber erst 1799 als Lokalkirche bestätigt wurde. Mit Hofdekret vom 11. September 1807 wurde die Lokalkaplanei Obergras aufgelassen und nach Suchen übertragen, das im Jahre 1834 zur Pfarre erhoben wurde. Die Pfarrkirche Maria Heimsuchung, befindet sich im gutem Zustand. Wurde 1829 erbaut.
Die Filialkirche in Oberloschin
Peter und Paul geweiht
Die Filialkirche in Klindorf
In sehr gutem Zustand befindet sich die der hl. Maria Magdalena geweihte Kirche. Sie ist mit einer sehenswerten bemalten Holzdecke aus dem 17. Jahrhundert ausgestattet.
Die Filialkirche in Schalkendorf
Die Filialkirche St. Rochus wurde auf Initiative des ehemaligen Stadtpfarrers Matelka renoviert.
Pfarrkirche Ebental
Ebental gehörte bis zum Jahre 1807 zur Pfarre Altlag. 1807 wurde Ebental vom Kaiser als selbständige Lokalie bestätigt und 1878 zur Pfarre erhoben. Die erste Kirche stammte aus dem 16. Jh. und dürfte 1639 umgebaut worden sein. Die dem hl. Erzengel Michael geweihte Pfarrkirche verfiel zusehends. 1991 stürzte der Glockenturm in das Langhaus.
Die Filialkirche in Wieden
Die Friedhofskirche St. Nikolaus bei Bresowitz aus dem 16. Jh. wurde Ende des 20. Jh. renoviert.
Die Filialkirche in Setsch:
Aus dem Jahre 1837 stammt die gut erhaltene Filialkirche St. Agnes.